Positionen

BMS_6011retuschiertIch möchte, dass Buchholz auch in Zukunft attraktiv bleibt.

Das schaffen wir durch die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete – natürlich unter Berücksichtigung der entsprechenden Infrastruktur. Die Ansiedlung neuer Unternehmen und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen hat für mich oberste Priorität, um Buchholz dauerhaft voran zu bringen.

Wohnraum muss außerdem verfügbar und bezahlbar sein, sowie den Anforderungen verschiedener Nutzergruppen genügen.

Ausweisung weiterer Wohn- und Gewerbegebiete

Ich gehöre zu den Glücklichen, die nicht täglich pendeln müssen. Die kurzen Wege zur Arbeit weiß ich zu schätzen und denke, dass in Buchholz sowohl Wohnen als auch Arbeiten gleichermaßen möglich sein sollte.

Eine kluge Kommunalpolitik muss darum günstige Rahmenbedingungen schaffen, um Unternehmen die Ansiedlung in Buchholz zu erleichtern. Das ist nicht nur für das Wachstum selbst und der Schaffung neuer Arbeitsplätze wichtig, sondern auch für die Entwicklung der Stadt insgesamt. Denn mehr Unternehmen bedeuten mehr Einnahmen für den städtischen Haushalt.

Steuererhöhungen werden durch ein gesundes Wachstum unnötig und ich lehne diese für die nächste Legislaturperiode auch dementsprechend ab!

Konkrete Ansätze für die Ansiedlung von Unternehmen sind:

  • Die weitere Ausweisung von Gewerbeflächen
  • Die Entwicklung eines Technologieparks

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Doch Wirtschaft ist nicht alles und natürlich ist auch die Schaffung von Wohnraum nicht zu vernachlässigen. Dafür ist die zügige Ausweisung weiterer Wohngebiete notwendig. Dabei ist auf einen Mix der Wohnformen (Eigenheime, Eigentumswohnungen, Häuser zur Miete, Mietwohnungen) zu achten.

Die Verdichtung der Innenstadt bringt zusätzlich Entlastung für den angespannten Markt in den begehrten Innenstadtlagen. Wichtig ist dabei, auf eine entsprechende kostengünstige, modulare Bauweise zu achten.

Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist langfristig nur möglich, wenn die Bundesregierung die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft. Eine Verbesserung der Abschreibungsmöglichkeiten und steuerliche Anreize wären hier notwendig und hilfreich, damit wir vor Ort kostengünstig Wohnraum realisieren können. Die Mietpreisbremse hat sich hier – aus meiner Sicht erwartungsgemäß – leider eher als Hindernis denn als hilfreich erwiesen.

Schaffung der notwendigen Infrastruktur

Die erfolgreiche Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete kann nur mit der Schaffung einer entsprechenden zusätzlichen Infrastruktur gelingen. Schon heute sind die Hauptverkehrsstraßen zu Spitzenzeiten völlig überlastet. Eine Entlastung der Innenstadt durch den Ostring ist unerlässlich. Erst dann darf der Bau des Mühlentunnels als sinnvolle Ergänzung betrachtet werden. Eine Südtangente ist ferner dringend notwendig.

Auch der ÖPNV muss erweitert werden. Beispielsweise sollte das Gebiet des Stadtbusses erweitert werden. Die HVV-Tarifzone bis Buchholz zu erweitern muss eine zentrale Forderung der Stadt sein!

Attraktivität der Stadt weiter erhöhen

Als noch relativ „frische“ Buchholzerin habe ich nach mehrmaligem Wohnortswechsel (Dülmen, Münster, Bernburg, Berlin) in Buchholz eine neue Heimat gefunden. Ich habe mich in der Stadt und insbesondere im Ortsteil Holm-Seppensen gleich heimisch gefühlt. Die Stadt habe ich nicht nur wegen seiner landschaftlich schönen Umgebung, sondern auch wegen der sauberen Innenstadt und der guten Infrastruktur lieben gelernt. Das ist alles andere als selbstverständlich!

Ich möchte das dies so bleibt und weiter ausgebaut wird. Dazu zählen für mich sowohl die Förderung und Ergänzung der Freizeit-, Sport-, und Erholungseinrichtungen als auch die Gestaltung der Innenstadt.

Eine attraktive Innenstadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten zieht Besucher an. Daher muss auch für ausreichend Parkmöglichkeiten in der Innenstadt gesorgt werden. Dafür wird ein modernes Parkleitsystem benötigt.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Eine Stadt, die auf Wachstum von Wirtschaft und Beschäftigung setzt, muss für Familien mit Kindern attraktiv sein. Eine Erleichterung beim Einrichten und beim Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen ist dringend erforderlich. Die Öffnungszeiten und Gebührenordnungen sind dabei weiter flexibel zu gestalten und den Bedürfnissen der Familien anzupassen. Auch ist die Einrichtung von Betriebskindertagesstätten zu fördern.

Jungen Menschen mehr Gehör verschaffen

Betrachtet man den Anteil junger Menschen in den kommunalen Räten und auch in den bundes- und landespolitischen Parlamenten, so fällt auf, dass diese kaum vorhanden sind.

Das führe ich auch aus eigener Erfahrung heraus nicht auf eine in diesem Zusammenhang nur zu gern angeführte Politikverdrossenheit oder allgemeines Desinteresse zurück. Vielmehr sind es oft berufliche oder familiäre Verpflichtungen, die ein ernsthaftes politisches Engagement für die junge Generation erschweren. Ein anderes Problem sind sicherlich teilweise sehr verkrustete Parteistrukturen, die jungen Menschen keine aussichtsreichen Listenplätze ermöglichen.

Derzeit stellt die Generation 50+ den Mehrheitsanteil der Gesellschaft. Klar, dass dort der eigene Vorteil für die nächsten 30 Jahre im Vordergrund steht. Das halte ich jedoch für sehr gefährlich für die Generationengerechtigkeit. In einer Demokratie hat jede Generation ein Anrecht darauf, in den Räten und Parlamenten gut vertreten zu werden!

Die ohnehin durch befristete Arbeitsverträge und geringere Verdienste gebeutelte junge Generation muss sich bei der derzeitigen Rentenpolitik darauf einrichten, keine nennenswerte Rente mehr zu erhalten. Die derzeitige Politik ist nicht auf eine langfristige, nachhaltige Zukunft ausgerichtet. Das halte ich für falsch! Wir brauchen junge Menschen – und wir brauchen sie eben auch in den Räten, um die Interessen ihrer Generation vertreten.

Daher unterstütze ich den Jugendrat in Buchholz als einen Schritt in die richtige Richtung. Mein Bestreben ist es, den jungen Leuten in Buchholz eine weitere Stimme zu geben, in dem ich mich für ihre Interessen einsetze.

Holm-Seppensen weiter entwickeln

Auch in Holm-Seppensen setze ich mich für die maßvolle Schaffung weiteren Wohnraums ein. Dabei darf natürlich der ursprüngliche, grüne Charakter der Ortschaft nicht verloren gehen. Trotzdem bin ich gegen eine Gestaltungssatzung. Denn jeder sollte auf seinem Grundstück das Recht haben sich zu verwirklichen, vorausgesetzt die örtlichen Bauvorschriften werden eingehalten. Anders verhält es sich bei der Ortsmitte. Hier halte ich ein gewisses Maß an vorgegeber Gestaltung für sinnvoll.

Ich setze mich auch für die Belebung des Ortskerns ein. Hier weitere Einzelhandels- und Freizeitmöglichkeiten zu schaffen, halte ich für wichtig, um auch Kindern und Senioren, die nicht mobil sind, direkt vor Ort ein Angebot bieten zu können. Natürlich ist auch der Bau des Sportplatzes am Tostedter Weg ein großes Thema, daher unterstütze ich die Initiative zum Sportplatzbau für den SV Holm-Seppensen e.V. und lasse es mir nicht nehmen beim diesjährigen Brunsberglauf dabei zu sein.

Natürlich gehört zur Lebensqualität auch ein entsprechender Lärmschutz, das heißt: kein Güterverkehr auf der Heidebahnstrecke!

Weitere Informationen zu den Positionen der FDP finden Sie unter den unten stehenden Links.

Das Wahlprogramm der FDP Buchholz finden Sie hier:

Das Wahlprogramm der FDP Harburg-Land finden Sie hier: cropped-FDP_Harburg-Land_k-1